zweiDabei Magazin
Speed Dating Magazin – zweiDabei | Flirten, Liebe, Beziehung
Dieses Jahr wird alles besser… Von Vorsätzen und Schweinehunden
„Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird“ (Mexikanisches Sprichwort). Gehe über Los und ziehe 2000 Euro ein… Schön wär’s. Trotzdem hat der 01.Januar eines jeden Jahres für viele Menschen die gleiche Bedeutung wie das erste Feld auf dem Monopoly-Spielbrett: Man fängt ganz von vorne an, alle Möglichkeiten stehen offen. Neues Jahr, neues Glück.
Und damit Euch diesmal nicht schon wieder der verdammte Schweinehund einen Strich durch die Rechnung macht, haben wir ein paar Tipps und Ideen gesammelt, die einem das Durchhalten erleichtern können.
Fast die Hälfte aller Deutschen hat sich zum Jahreswechsel ‘09/’10 wieder so einiges vorgenommen: Ganz oben auf der Vorsatz-Hitliste stehen wie immer die üblichen Verdächtigen – endlich das Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, sich selbst und anderen weniger Stress machen, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen… Meist brennt nach wenigen Tagen schon wieder der erste Glimmstängel – „das ist jetzt aber wirklich die letzte!“ – und im Fitnessstudio bleibt es bei der Vertragsunterschrift – „morgen gehe ich auf jeden Fall!“…
Dabei braucht es gar nicht viel, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen: etwas mehr Geduld, Realismus und ein ausgeklügeltes Belohnungssystem – das sind die Grundvoraussetzungen im Kampf gegen alte Gewohnheiten.
Zuallererst sollte man realistische und vor allem konkrete Ziele formulieren, denn oft stehen sich gute Vorsätze gegenseitig im Weg. Alles auf einmal geht nicht – weniger zu rauchen fällt viel leichter, wenn man nicht gleichzeitig noch auf Schokolade und Fernsehen verzichten muss. Deshalb: Konkrete Pläne ausarbeiten und Ziele etappenweise erreichen!
Aus einem Couchpotatoe wird eben nicht sofort ein Marathonläufer. Solche Vorhaben sind schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt und frustrieren ungemein. Trotzdem beginnen viele Neujahrs-Motivierte direkt mit einem 10km-Lauf, nur um nach der Hälfte der Strecke nach Luft schnappend abzubrechen – dieses Bild lässt sich auf die meisten Vorhaben übertragen und zeigt schnell, dass man im Vorsatz-Dschungel mit falsch verstandenem Elan nicht weit kommt. Viel besser klappt’s, wenn man sich erstmal nur eine kleine Runde um den Sportplatz vornimmt und sich danach für das erreichte Zwischenziel belohnt. So verhilft man sich schnell zu Erfolgserlebnissen und sorgt für Motivation – zum Beispiel: „Nach einer Woche ohne Zigarette gönne ich mir die CD, die ich schon lange haben möchte.“
Wer seinen Freunden und Verwandten von seinem Vorhaben erzählt, sorgt für zusätzlichen Anreiz – wer gibt schon gerne zu, dass man die leidigen drei Kilo Winterspeck im Sommer immer noch drauf hat… Außerdem entwickeln Verbündete oft eine Gruppendynamik, die vieles erleichtert: Verabredet man sich jede Woche zu einem festem Termin im Fitnessstudio, so sorgt man für eine Art positiven Druck und das lästige Schweinehund-Überwinden verschwindet nach und nach. Vorm Fernsehen sitzen bleiben ist dann keine Option mehr, schließlich ist man verabredet.
Bei all den Tipps und Ratschlägen sollte man sich von kleinen Rückschritten nicht entmutigen lassen. Es ist – auch wenn der Spruch alt und abgenutzt klingt – immer noch kein Meister vom Himmel gefallen, deshalb sollte man kleinere Misserfolge von vornherein einkalkulieren und die Motivation trotzdem erhalten. Lieber nochmal einen Schritt zurückgehen und sich ein Ziel setzen, das man leicht erreichen kann – das lässt Frust keine Chance!
Was hast Du Dir vorgenommen? Lass uns doch einen Kommentar da und teile Deine Pläne mit anderen zweiDabei-Usern – der erste Schritt um den Schweinehund zu überlisten!
Ich persönlich möchte 2010 mehr fotografieren, damit ich noch lange an die vielen schönen Momente des Jahres erinnert werde. Mal sehen, ob’s klappt…
- Franziska Strothe -

