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Die Schöne und der Bänker
New York ist eine Stadt der Superlative und besonders beliebt bei Singles. In der Stadt, die niemals schläft, gibt es rund um die Uhr etwas zu erleben. Seit kurzem bildet sich in NYC ein neuer Trend heraus: Exklusive Single-Parties für bestimmte Berufsgruppen. Auf der „Fashion meets Finance“ sind nur Singles zugelassen, die in einem dieser Bereiche arbeiten.
Damit wird insgeheim dem Stereotyp nachgegangen, dass attraktive Frauen aus der Modebranche Männer mit dickem Bankkonto von der Wall Street kennenlernen wollen und umgekehrt. Auch die berühmte Zsa Zsa Gabor stimmt dem zu, denn sie äußerte sich einst wie folgt: „Ein Mann mit dickem Bankkonto kann gar nicht hässlich sein“.
Die Idee dieser Partyreihe wurde von Beth Newill ins Leben gerufen. Als Mitarbeiterin der Modemarke Ann Taylor beklagte sie sich darüber, dass es in diesem Metier schwierig sei, Männer kennenzulernen. Dieselbe Frustration sprach auch einer ihrer Freunde an, der die geringe Frauenquote im „Financial District“ bemängelte.
Unter den Partygästen tummelt sich auch das frühere Model Lesya Yanush (30). Sie erklärt, dass Geschäftsmänner besseres „Boyfriend“-Potential haben, da sie mit beiden Beinen im Leben stünden, fokussiert bei der Sache und zuverlässig seien. „Ich habe auch Anwälte oder Ärzte gedatet und sie waren nett, aber ich favorisiere eben Aktionäre. (…) Meine Mädels die eine Langzeitbeziehung mit einem Geschäftsmann haben, sind alle sehr glücklich“, erzählt sie der New York Times.
Auch der Investment-Banker Alan Nieves (24) ist zur „Fashion meets Finance“ geladen worden: „Wenn es darum geht wer wen attraktiv findet, gibt es hier ein offensichtliches Modell. Das ist so ein New Yorker-Ding“.
- Yvonne Förster -

